Aktuelle Beiträge zum Weinhandel und Weinanbau

Informationen von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten

Willkommen im Blog zum Weinhandel und Weinanbau

Lohnsteuer-Nachschau – Startschuss der Finanzverwaltung 09.04.2014

|

Mit § 42 g EStG ist durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz die Lohnsteuer-Nachschau “taufrisch” in das EStG eingefügt worden. Diese Änderung ist zum 30.06.2013 in Kraft getreten. Bisher ist die Regelung von der Finanzverwaltung kaum angewandt worden.

 

Mit Verfügung vom 29.10.2013 hat die Thüringer Landesfinanzdirektion den wohl bundesweiten Startschuss gegeben. Fakt ist, dass mit der Nachschau beauftragte Amtsträger der Finanzbehörden ohne vorherige Ankündigung und außerhalb einer Außenprüfung Grundstücke und Räume von Personen, die eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit ausüben, während der Geschäfts- und Arbeitszeiten betreten können, um zeitnah Sachverhalte aufzuklären. Die Wohnräume allerdings dürfen gegen den Willen des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung betreten werden! Die von der Lohnsteuer-Nachschau betroffenen Personen haben andererseits im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten auf Verlangen Lohn- und Gehaltsunterlagen, Aufzeichnungen, Bücher, Geschäftspapiere und andere Urkunden über die der Lohnsteuer-Nachschau unterliegenden Sachverhalte vorzulegen und Auskünfte zu erteilen, soweit dies zur Feststellung einer steuerlichen Erheblichkeit zweckdienstlich ist.

 

Wir empfehlen Ihnen daher, sofort mit Ihrem steuerlichen Berater Kontakt aufzunehmen, wenn Finanzbeamte plötzlich vor Ort zur Lohnsteuer- oder Umsatzsteuer-Nachschau erscheinen!

 

Wer sich stur stellt, muss mit einer förmlichen Prüfung rechnen.

Soweit die bei der Lohnsteuer-Nachschau getroffenen Feststellungen dazu Anlass geben, kann ohne vorherige Prüfungsanordnung (§ 196 AO) zu einer Außenprüfung nach § 42f EStG übergegangen werden. Unternehmen und Steuerberater sind gut beraten, sich vorausschauend auf eine etwaige Nachschau einzustellen und mit den Regeln und Rechten vertraut zu sein.

 

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren steuerlichen Berater bzw. an den Unterzeichner.

 

Dipl. Kfm. Michael Sabisch

       – Steuerberater –

 

Saisonarbeitskräfte 12.03.2014

|

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend erhalten Sie den Vortrag von Herrn Utler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit zur Themenreihe “Saisonarbeitnehmer – so gestalten Sie Ihre Arbeitsverträge richtig”.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Saisonarbeitskräfte 12.03.2014

|

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend erhalten Sie den Vortrag von Herrn Littich der ELC-Niederlassung Landshut zur Themenreihe “Saisonarbeitnehmer – so gestalten Sie Ihre Arbeitsverträge richtig”.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Saisonarbeitskräfte 24.02.2014

|

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend erhalten Sie den Vortrag von Herrn Georg Koller der dt. Rentenversicherung zur Themenreihe “Saisonarbeitnehmer – so gestalten Sie Ihre Arbeitsverträge richtig”.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Deutscher Wein Intern 01/2014 08.01.2014

|

Sehr geehrte Damen und Herren,

das anhängenden Dokument gibt Ihnen  einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen und Aktivitäten des vergangen und diesen Jahres .

Deutscher Wein Intern

 

Deutscher Wein Intern – Wahl-Spezial 2013 06.09.2013

|

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Anlage finden Sie eine Ausgabe des Wein Intern – Wahl Spezial 2013.

– Wein Intern

Die Pflichtangabe “Gutschrift” nach dem JStG 2013 06.09.2013

|

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die derzeitige Verwaltungsmeinung bei der Erstellung von Gutschriften, basierend auf  dem Amtshilferichtlinien-Umsetzungsgesetz zum 01.07.2013, ist nachfolgend aufgeführt.

Gesetzliche Änderungen
Die bisher in § 14 Abs. 4 UStG genannten Pflichtangaben wurden um die Nummer 10 erweitert. Danach muss eine umsatzsteuerliche Gutschrift, d.h. eine Rechnung, die durch den Leistungsempfänger ausgestellt wurde, zwingend die Bezeichnung “GUTSCHRIFT” enthalten.

Handhabung bei Stornorechnungen
Soweit Rechnungen storniert werden, dürfen diese künftig nicht mehr als Gutschrift bezeichnet werden, weil das Gesetz in diesen Fällen von einer umsatzsteuerlichen Gutschrift ausgeht und der Empfänger der Gutschrift einen § 14c-Fall riskiert (“unberechtigter Steuerausweis”).

Empfehlung der Finanzverwaltung:
Die Diskrepanz zwischen der umsatzsteuerlichen Gutschrift und der buchhalterischen Gutschrift wurde von den Verbänden beim Bundesministerium für Finanzen gerügt und um eine Stellungnahme gebeten. Eine schriftliche Stellungnahme liegt den Verbänden jedoch noch nicht vor. Zur Vermeidung eines § 14c-Falles wird daher von Seiten der Finanzverwaltung empfohlen, dass kaufmännische Gutschriften künftig als “Stornorechnungen” zu bezeichnen sind. Wir empfehlen Ihnen, dieser Handlungsanweisung bis auf Weiteres zu folgen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Statistik Deutscher Wein 2013/2014 23.08.2013

|

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Anlage zeigt die Statistik des deutschen Weininstituts für 2013/2014.

-Statistik 2013/2014

 

 

Weineinkauf privater Haushalte in Deutschland im Handel – 1. Quartal 2013 – 03.06.2013

|

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Nachfrage nach deutschen Weinen im Handel entwickelte sich weiter sehr positiv. Nachdem bereits in den drei letzten Quartalen 2012 Mengenzuwächse zwischen sechs und neun Prozent ermittelt wurden, nahm die eingekaufte Menge deutscher Weine im 1. Quartal 2013 um neun Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal zu.

Die folgenden Übersichten zeigen die Entwicklungen im 1. Quartal 2013 und beziehen sich auf die Einkäufe privater Haushalte im Handel in Deutschland, die die Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des Deutschen Weininstituts ermittelt. hat.

– Übersichten der Entwicklungen im 1. Quartal 2013

 

 

Keine Durchschnittssatzgewinnermittlung nach § 13a EStG für reinen Weinbaubetrieb 29.05.2013

|

Der BFH hat mit Urteil vom 13.12.2012 (AZ: IV R 51/10) entschieden, dass für einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft der Gewinn nur dann nach Durchschnittssätzen ermittelt werden darf, wenn zu ihm selbst bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzflächen gehören.

Für Betriebe, deren Tätigkeit sich auf eine Sondernutzung, darunter fällt eben auch der Weinbau, beschränkt, ist der Gewinn nach den allgemeinen steuerlichen Grundsätzen zu ermitteln. Das gleiche gilt aber auch für einen reinen Verpachtungsbetrieb.

Die Durchschnittssatzgewinnermittlung ist damit solchen Kleinbetrieben nicht gestattet, auch nicht auf Antrag, deren Tätigkeit sich auf eine Sondernutzung beschränkt. Für diese Betriebe gelten die allgemeinen Grundsätze, so dass der Gewinn nach der Einnahmenüberschuss-rechnung zu ermitteln ist, sofern der Steuerpflichtige nicht den Betriebsvermögensvergleich wählt.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Seiten: Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Nächste