Aktuelle Beiträge zum Weinhandel und Weinanbau

Informationen von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten

Willkommen im Blog zum Weinhandel und Weinanbau

Tarifvertrag LuF 12.01.2015

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Sehr geehrte Damen und Herren,

der Tarifvertrag LuF mit seinen übergangsweisen günstigeren Vergütungen ist für alle Betriebe und Teilbetriebe anzuwenden, die in der ldw. Berufsgenossenschaft versichert sind.

Sollte eine Heckenwirtschaft noch in der ldw. BGS abgedeckt sein, kann der TV LuF angewendet werden, ansonsten muss der Mindestlohn nach MiLoG bezahlt werden.

Bitte beachten, dass nach derzeitigem Stand bei Anwendung des TV LuF für alle Angestellten die Aufzeichnungspflichten gelten, nicht nur für die geringfügig Beschäftigten.

Freundliche Grüße

Michael Sabisch

Dipl.-Kfm., Steuerberater

Newsletter Hochschule Geisenheim 16.12.2014

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Hochschule GEISENHEIM, das Geisenheimer Institut für Weiterbildung, die VEG – Geisenheim Alumni Association e. V. und die Campus Geisenheim GmbH informieren Sie gemeinsam aktuell aus Geisenheim!

http://www.hs-geisenheim.de/index.php?id=4627

Freundliche Grüße

Michael Sabisch

 

 

Mindestlohn 03.12.2014

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Sehr geehrte Damen und Herren,

downloaden Sie den Vortrag des Unterzeichners zum Thema Mindestlohn, und den deutlich gestiegenen Aufzeichnungsverpflichtungen bei den Aushilfen.

Vortrag

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen 25.11.2014

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie darüber informieren, dass die bis zum 31. Dezember 2014 geltenden Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen von zwei Monaten oder 50 Arbeitstagen, innerhalb eines Kalenderjahres, für einen Zeitraum von vier Jahren auf drei Monate oder 70 Arbeitstage angehoben werden. Nach Ablauf der Begrenzung zum 31. Dezember 2018 gelten ab dem 1. Januar 2019 wieder die vorherigen Höchstgrenzen von zwei Monaten oder 50 Arbeitstagen.

Eine Pauschalierung der Lohnsteuer mit 5% für Aushilfskräfte in der Land- und Forstwirtschaft ist nach § 40a Abs. 3 EStG nur dann zulässig, wenn die Aushilfskraft

– in einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb i. S. d. § 13 EStG tätig ist,
– ausschließlich land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten ausübt,
– nicht mehr als 180 Tage (nur lohnsteuerlich, nicht sozialversicherungsrechtlich) für den Arbeitgeber tätig ist,
– keine land- und forstwirtschaftliche Fachkraft ist,

Nach aktueller Absprache, im Rahmen der amtlichen Weinbauverfügung, mit dem Weinbauverband und dem Weinbausachverständigen Herrn Heilmann können Tätigkeiten im Rahmen der landwirtschaftlichen Urproduktion, dazu gehören Tätigkeiten die nicht ganzjährig ausgeführt werden, begünstigt mit 5 % pauschaliert werden.
Dies betrifft alle Bereiche der Außenwirtschaft, aber auch die Tätigkeiten im Innenbereich, die zur landwirtschaftlichen Urproduktion gehören, wie z. B. das Abfüllen und Verpacken von Wein und Saftprodukten.

Weitere Tätigkeiten im Innenbereich oder beim Versand/Transport der Ware dürfen nicht mehr als 25 % der Gesamtarbeitszeit betragen. Wird diese Grenze überschritten ist der gesamte Arbeitslohn nicht mehr begünstigt.

Für die Inanspruchnahme dieser 5 %igen Pauschalierungsmöglichkeit ist jedoch zwingend eine ordentliche Zeitaufschreibung von den Arbeitnehmern zu führen, aus welcher ersichtlich ist wann sie wie lange welche Tätigkeit ausgeführt haben.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Drastische Verschärfungen 03.11.2014

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Ab 1. Januar 2015 sollen massiv verschärfte Vorschriften für wirksame Selbstanzeigen gelten. Wer noch die aktuellen, deutlich günstigeren Regeln nutzen will, sollte so schnell wie möglich die nötigen Vorbereitungen in die Wege leiten. Denn mit einer ausreichenden Vorlaufzeit lassen sich Schnellschüsse und Eigentore leicht vermeiden. Die Selbstanzeige muss bis zum 31. Dezember 2014 beim zuständigen Finanzamt eingereicht werden – und zwar vollständig.

Wesentliche Punkte der neuen Vorschriften:

  • Als generelle Verfolgungsverjährung gelten künftig zehn Jahre, bisher waren es in der Regel fünf Jahre.
  • Zum 1. Januar 2015 sinkt die Grenze, bis zu der eine Steuerhinterziehung ohne Strafzuschlag bei einer Selbstanzeige straffrei bleibt, von 50.000 auf 25.000 Euro je Tatbestand (pro Jahr und Steuerart).
  • Die Höhe der Strafzuschläge steigt von derzeit jeweils 5 Prozent
    • auf 10 Prozent bei 25.000 bis 100.000 Euro hinterzogenen Steuern,
    • auf 15 Prozent bei 100.000 bis 1 Million Euro,
    • auf 20 Prozent bei über eine Million Euro.
  • Strafbefreiung besteht künftig nur noch, wenn auch die Zinsen in Höhe von jährlich 6 Prozent der hinterzogenen Steuern bezahlt werden.
  • Zudem wird klargestellt, dass auch eine Umsatzsteuer- sowie Lohnsteuer-Nachschau die strafbefreiende Wirkung der Selbstanzeige aufhebt.

Schmerzhafter Aufpreis

Wie hoch die Strafzuschläge bei Selbstanzeigen künftig sein können, zeigen einige Beispiele:

 

  • Herr M. hat pro Jahr 30.000 Euro Einkommensteuer hinterzogen: Wenn er seine Selbstanzeige noch dieses Jahr bei seinem Finanzamt einreicht, muss er keine Zuschläge bezahlen, um einer Strafverfolgung zu entgehen. Ab 1. Januar 2015 ist er trotz Selbstanzeige nur noch steuerfrei, wenn er einen Strafzuschlag von jährlich 3.000 Euro entrichtet.
  • Frau B. hat pro Jahr 60.000 Euro Einkommensteuer hinterzogen: Wenn sie ihre Selbstanzeige noch 2014 erstellt, muss sie einen Strafzuschlag von 3.000 Euro jährlich bezahlen, ab 1. Januar 2015 verdoppelt sich dieser Betrag auf 6.000 Euro.
  • Herr F. hat in einem Jahr Einkommensteuer in Höhe von 1,1 Mio. Euro hinterzogen: Wenn er die Selbstanzeige noch 2014 einreicht, muss er einen Zuschlag von 55.000 Euro entrichten, um die Strafverfolgung zu vermeiden. Ab 1. Januar 2015 wären es 220.000 Euro.

 

Mindestlohn – wichtige Neuerungen auf einen Blick 08.10.2014

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Ab dem 1. Januar 2015 gilt ein verbindlicher, branchenunabhängiger Mindestlohn von 8,50 Euro brutto pro Stunde. Dabei müssen die Unternehmen einiges beachten. Betroffen ist auch die Auftragsvergabe an Subunternehmer.

Der Mindestlohn ist beschlossene Sache. Durch das ab 1. Januar 2015 geltende Mindestlohngesetz (MiLoG) steigen für rund 3,7 Millionen Beschäftigte die Löhne auf mindestens 8,50 Euro in der Stunde. Das MiLOG gilt für alle Arbeitnehmer, die in Deutschland beschäftigt werden, also auch für Ungelernte oder Teilzeitbeschäftigte. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Arbeitgeber im In- oder Ausland ansässig sind.

Auch Minijobber sind von der Regelung zum Mindestlohn betroffen. Effekt: Sie dürfen mit ihrer Verdienstobergrenze von monatlich 450 Euro ab 2015 nur noch höchstens 12 Stunden pro Woche und maximal 52 Stunden pro Monat arbeiten. Keinen Anspruch auf den Mindestlohn von 8,50 Euro haben Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten ihrer Beschäftigung sowie Auszubildende und Arbeitnehmer unter 18 Jahren ohne Berufsabschluss. Speziell bei Praktikanten sind einige Arbeitsverhältnisse von der Mindestlohnregelung ausgenommen:

 

  • betriebliche Einstiegsqualifizierung oder Vorbereitung zur Berufsausbildung
  • Tätigkeit im Rahmen einer verpflichtenden Schul-, Ausbildungs- oder Studienordnung
  • Orientierung für Berufs- oder Studienwahl (maximal drei Monate)
  • freiwilliges berufs- oder hochschulbegleitendes Praktikum (maximal drei Monate), wenn nicht bereits zuvor ein derartiges Praktikantenverhältnis mit demselben Arbeitgeber bestanden hat.

In einigen Bereichen, etwa in der Zeitarbeit, im Friseurhandwerk und für Zeitungszusteller gelten bis Ende 2016 noch Übergangs- oder Ausnahmeregelungen. Außerdem können noch bis Ende 2016 einzelne Branchen mit länger laufenden Tarifverträgen von der gesetzlichen Lohnuntergrenze nach unten abweichen.

Wichtig:

  • Unternehmen haften auch, wenn ihre externen Auftragnehmer die MiLoG-Pflichten nicht erfüllen. Sie müssen bereits bei der Auftragsvergabe an Subunternehmen sowie bei ausgegliederten Werk- und Dienstleistungen sehr genau auf die Zuverlässigkeit der Auftragnehmer achten.

 

  • Bei Verstößen gegen das MiLoG drohen Geldbußen bis zu 500.000 Euro! Die Einhaltung des Gesetzes wird die Zollverwaltung kontrollieren. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS), die bisher schon im Rahmen des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes für Branchen wie das Baugewerbe zuständig ist, darf Unternehmen branchenunabhängig überprüfen und Einsicht in Lohn- sowie Meldeunterlagen nehmen.

Neues zur Besteuerung von Betriebsveranstaltungen 15.09.2014

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Laut Oberfinanzdirektion Nordrheinwestfalen hat sich die Finanzverwaltung dazu entschlossen, die jüngsten BFH-Urteile (Az. VI R 7/11 und Az. VI R 94/10) zur Berechnung der 110-Euro-Freigrenze bei Betriebsveranstaltungen zunächst nicht im BStBl II zu veröffentlichen. Die Urteilsgrundsätze sind daher derzeit für die Finanzverwaltung nicht anzuwenden.

Hintergrund:

Der BFH hat abweichend von seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass nur solche Kosten des Arbeitgebers in die Prüfung der Freigrenze einzubeziehen seien, die geeignet sind, beim Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil auszulösen (Leistungen, die die Teilnehmer “konsumieren” könnten). Kosten des äußeren Rahmens (z.B. Kosten für Buchhaltung, für den Eventmanager, für die Ausschmückung des Festsaals) seien nicht zu berücksichtigen. Darüber hinaus hat der BFH entschieden, dass der auf Begleitpersonen des Arbeitnehmers entfallende Kostenanteil bei der Berechnung der Freigrenze von 110 Euro dem Arbeitnehmer nicht als eigener Vorteil zuzurechnen sei (keine Entlohnung des AN).

 

Hinweis:

 

In den Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2015 wurde eine neue Regelung zur Besteuerung von Betriebsveranstaltung aufgenommen. Hiernach soll zwar die 110-Euro-Freigrenze auf 150 Euro erhöht werden, gleichzeitig wird aber ausdrücklich geregelt, dass sämtliche auf den Arbeitnehmer und seine Begleitperson entfallenden Aufwendungen des Arbeitgebers in die Prüfung der Freigrenze einzubeziehen sind. Dies erfolgt unabhängig davon, ob sie einzelnen Arbeitnehmern individuell zurechenbar sind oder ob es sich um einen rechnerischen Anteil an den Gemeinkosten der Betriebsveranstaltung handelt. Wird der Entwurf zum Gesetz, werden ab 2015 die Kosten für die Begleitpersonen des Arbeitnehmers wie bisher diesem für die Prüfung der Freigrenze (dann 150 €) zugerechnet.

 

Tipp: Wegen dieser unsicheren Rechtslage empfehlen wir für die Fälle bis Ende 2014, dass bei der Planung von Betriebsveranstaltungen auf die Einhaltung der alten Grenzen lt. R 19.5 LStR geachtet wird.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren steuerlichen Berater bzw. an den Unterzeichner.

 

Weinmarkt in China 08.07.2014

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Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend ein Link zur Homepage unserer Kollegen in Peking, ECOVIS Beijing mit einem Bericht über deutschen Wein in China.

https://www.ecovis.com/focus-china/german-wine-china-overcoming-historic-barriers-12/

Herzliche Grüße

Michael Sabisch

Steuerberater, Dipl.-Kfm.

Newsletter Hochschule Geisenheim 10.06.2014

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Hochschule GEISENHEIM, das Geisenheimer Institut für Weiterbildung, die VEG – Geisenheim Alumni Association e.V. und die Campus Geisenheim GmbH informieren Sie gemeinsam aktuell aus Geisenheim!

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

http://www.hs-geisenheim.de/index.php?id=4413

Weineinkauf privater Haushalte in Deutschland im 1. Quartal 2014 15.05.2014

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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

im Gegensatz zu den vorhergehenden Quartalen, in denen überwiegend Positives über den heimischen Weinmarkt und die deutschen Weine zu berichten war, zeigte sich der Markt im 1. Quartal 2014 deutlich rückläufig, siehe hierzu die Übersichten der Gesellschaft für Konsumforschung.

 

– Entwicklungsübersicht 1. Quartal 2014

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

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